Ich hab es wieder getan

Nach dem Ausschlafen (bis 08:00) und dem Frühstück bin ich erstmal ein bischen durch den Ort und über den Strand wieder zurück gebummelt. Der Vorteil an dieser frühen Zeit ist das dich an den Läden noch keiner anquatscht, da die meisten gerade erst aufmachen. Somit trifft man nur freundliche Menschen, welchen einen grüßen, aber ansonsten in Ruhe lassen. Zumindest in der Hauptstraße. Das ändert sich aber wenn man den Strand entlang läuft und ca. 10 Fussminuten nach rechts geht, da fängt die „Spassmeile“ am Meer an, etwas breiterer Strand und das volle Wasserentertainment Programm, angefangen von normalen Bootsausfahrten (Segel und Motor) über Jetski und Parasailing. Hier wirst Du pausenlos angequatscht – und immer nach dem gleichen Prinzip welches lautet:

„Good morning Sir – how are you“ – „Good morning thanks, fine and you?“ – „Good, what can I do for you?“ Hier kommt nach dem dritten mal der Zeitpunkt zu sagen „Best for you to shut up and leave me alone“  – aber ich bin ja auch ein freundlicher Mensch und meinte nur mit einem Lächeln „Nothing thanks“ Immerhin waren die dann so schalu mich auf dem Rückweg nicht mehr anzusprechen.

Auch sehr verwunderlich ist, das viele große Hotels (wie z.B. das Hyatt – was ausser dem Namen eher so an eine Touristenburg erinnert) keine eigentliche Strandbar haben, sondern sich hinter Ihren Mauern nach dem Strandweg verschanzen.

Glücklicherweise habe ich dann bei dem „Strand“ Ableger meines Hotels doch noch ein Plätzchen gefunden, welches direkt am Strand war und auch einen guten Cappuchino für umgerechnet 1,30 Euro hatten.

Wie ich wieder im Hotel angekommen bin habe ich mir dann die große Duftölmassage gegönnt, 90 Minuten lang inclusive Fußmassage, welche mich als Fußempflindlichen Menschen schon sehr starke Körperbeherrschung gekostet hat. Aber doch sehr angenehm. Auch schön war die Handmassage. Alles bei angehmer Musik, wovon ich mir dann gleich auch noch eine CD mitgenommen habe, passt dann auch hervorragend unter das Video.

Jetzt sitze ich schon ausgecheckt in der Lobby bei einem kühlen Bintang 😉 einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 200% und mehr als 35° C, nutze hier noch den freien Internetzugang – wobei sich gerade zwischen meinen Füßen eine Lache von meinem von der Stirn herabtropfenden Schweiß bildet –  in einer guten halben Stunde kommt das kühle Taxi und bringt mich dann zum Flughafen.

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