Aufstehen 04:45 morgens, Abfahrt 05:30, nicht wirklich meine Zeiten, aber was nimmt man sich nicht alles auf sich wenn es etwas Neues zum Entdecken gibt.
Frau Google von der Navigation erzählte etwas von Ankunft gegen 09:45 – die einfache Strecke hat so ca. 340km – hatte uns dann in der Schweiz aber irgendwie übers Hinterland geschickt (was auch sehr schön war) entlang am Walensee und irgendwann wieder auf eine Autobahn.
Auf der Rückfahrt kamen wir auch wieder am Walensee vorbei, anscheinend auf der andere Uferseite, denn da gibts eine Autobahn ….

Trotz diesem „Umweg“ waren wir um 09:50 am Ziel.
Im Tierpark selbst gibt 3 Zonen, „Fels und Wald“, „Fisch und Vogel“, „Bär und Wolf“ wobei im Bereich „Fels und Wald“ Rehe, Hirsche und Ziegen frei herumlaufen, und an ausgewiesenen Plätzen gegrillt werden darf, es aber dort auch noch abgezäunte Gehege gibt. z.B für Fuchs, Luchs und Wildkatze.
Zum Tierpark selbst, er erscheint auf den ersten Blick etwas klein, liegt auch mitten in dem Ort, hat aber dennoch 42 Hektar und ich habe an diesem Tag über 13.000 Schritte gemacht.
Der Fokus liegt auf einheimischen Tierarten, wer also Löwe, Tiger und co sehen will wird hier nicht bedient.
Das Rückzugsgelände im Freilaufbereich für Reh, Ziegen und Co. ist wirklich riesig, es gibt allerdings eine Stelle wo sich alle gerne treffen, denn da sind die meisten Eltern mit Kindern zum Füttern und Fotografieren (3 SRF für die eine Schachtel Futter). Dort ist auch der meiste Lärm, im restlichen Park ist man so gut wie alleine – zumindest unter der Woche wie es scheint.
Es gibt dort auch noch am höchsten Punkt des Tierparks einen Aussichtsturm mit 30 Metern Höhe, komplett aus Holz gebaut und mit 144 Stufen bis nach oben – von welchen man einen super Ausblick über die Landschaft hat, unter anderem auf 2 Seen, den Zugersee und Lauerzesee.
Viele Gehege sind sehr Fotografenfreundlich gestaltet, es gibt einen Bereich (meistens innerhalb einer Behausung) welcher vom Boden circa 1,60 Meter Glas hat und dann ist weiter oben alles offen ist, somit nichts was reflektiert.
Des Weiteren gibt es begehbare Volieren, wo es möglich ist Bartgeier und verschiedene Eulen-Arten doch recht nah zu sehen.
Eines der Highlights war dann der Fuchs, welcher erst weiter entfernt auf einem Baumstumpf vor sich hin gedöst hat, dann aber etwas Bewegung brauchte.
Leider war der Nachwuchs von den Fischottern im Bereich „Fisch und Vogel“ nicht zu sehen, auch haben sich Luchs und Wildkatze gut versteckt, gleiches auch bei Bär und Wolf.
Hier noch ein paar Bilder welche es nicht in den Text geschafft haben.
Zusammenfassend kann man sagen das es schön gemachter Tierpark ist, sehr sauber, und vielen Menschen die Grüßen wenn man sich begegnet, aber das ist eh so ein Schweizer Ding.
Persönlich würde ich nicht bewusst regelmässig dort hinfahren – das ist zu weit für das was zu sehen ist.
Eintritt war 22,00 CHF pro Person, Parkplatz 5 CHF für 24h, Pommes 7,50 CHF (Kleine Schale), Radler (0,33l) 5 CHF, Crepes zwischen 7,50 und 9,50 CHF, 1 Kugel Eis 4,50 CHF – also ganz normale Preise für die Schweiz





















