Langsam gewöhne ich mich an das frühe Aufstehen – heute war es kurz vor sechs und heute is es leicht bewölkt. Das obligatorische kleine Frühstück, Toast mit Ananasmaramalade, ein Rosinenteilchen etwas frische Papaya und zwei Tassen Kaffe aus der Saeco Maschine.ihn mal so – Feuerseeigel
Heute geht es um 08:00 ins Wasser – Tauchplatz „Yellow Wall“, Sicht nicht so gut, dafür wieder was Neues. Eine Krabbe und ein Shrimp in jeweils einem – ich nenne es mal – Feuerseeigel. Zumindest tat der höllisch weh als ich mit dem Daumen hingekommen bin. Das video hat sich aber gelohnt.
09:30 Frühstück – heute wieder mal lecker Nudelsuppe, brauche ich auch zum Aufwärmen, denn langsam wird mir nach 60 Unterwasser Minuten kalt.
Nächster Tauchgang, Terpedo Alley mit schwarzen Sand und Riff, wieder ein paar Neue noch nicht von mir gesehen Nacktschnecken, für Großfischliebhaber ist das hier wohl nichts – die ersten paar „maulen“ schon …
Mittagessen – Bohnensuppe (Knastsuppe meinte der Schweizer 🙂 ), Pommes, Nudeln mit Meeresfrüchten, Rindfleisch mit BBQ Soauce, Bohnengemüse und grüner Salat.
Nachdem wir noch vor der Insel Rinca liegen, und es dort einen kleinen Strand gibt an welchen sich Komodo Warane, Affen und Wildschweine tummeln habe ich mich nach dem Mittagessen kurz rüberfahren lassen um nochmals Warane in einer natürlicheren Umgebung zu sehen als im „offiziellen“ Park. Gut, die Viecher werden auch mit Küchenabfällen von den Booten gefüttert, allerdings hier am Strand. Das gute ist, dass die sich anscheinend nicht ins Wasser trauen, und wir immer die Flucht ergriffen haben, wenn die Teile plötzlich auf uns zugekommen sind. Nachdem die bis 18 km/h schnell werden können, und deren Biss tödlich ist (wegen der Bakterien welche die im Speichel haben – die legen sich auch mit Wasserbüffeln an) möchte man doch nicht wirklich gebissen werden.
Und wieder gehts zum Tauchen, diesmal zum „Grand Bommier“. Auf 28 Meter ein rotes Pygmie, allerdings sehr gut versteckt und ich glaube nicht das ich es auf Video habe. Was zu wünschen übrig lies war die Sicht, da war es fast im neulich im Starnberger See noch besser. Ausserdem geht mir der eine Fotograf langsam auf den Senkel, kommt mir sehr selbstverliebt vor und glaube ja nicht das er wenn er sich auf ein Objekt konzentriert hat so schnell davon ablässt. Ziemlicher Ego, und trotz „trennen“ der Gruppen haut es nicht so wirklich 100% hin. Dafür habe ich ihn heute beim Pygmie geblockt, denn auf dieser Tiefe 5 Minuten warten ohne Nitrox ist schlecht….
Noch warmen Nusskuchen als kleiner Nachmittagssnack …
Der Nachttauchgang war wieder am Terpedo Alley im Sandbereich, viel schwarzer Sand, ein paar kleine Korallen und viel Leben darin. Großes Seepferdchen, Geisterpfeifenfische, ein gelber, ein rosaner und ein Hairy-Frogfisch – irgendwann hatte ich 12 Minuten Deko.
Zum Abendessen gab es dann Linsensuppe, Hühnchen Tandoori, Tintenfisch, Safranreis, Gemüse, Indisches Brot und als Nachspeise Gelee mit Mange (welche ich lieber ausgelassen habe, denn das Indonesische Gelee ist nicht wirklich meins.