Dritter Tag – Cheng Ho

Whow – ich konnte einigermassen durchschlafen bis auf das um 03:30 morgend der Anker gelichtet wurde und wir zum nächsten Tauchplatz gefahren sind. Die GPS Koordinaten sind nun S: -8.44561° O: 119.56762°. Diese Koordinaten gut merken, kein Internet, kein Mobiltelefon !

Wie wir heute morgen angekommen sind lagen schon 4 andere Boote vor Anker, glücklicherweise siehst Du aber unter Wasser nichts von den anderen Tauchern – eventuell sprechen die sich hier auch ab damit man sich nicht in die Quere kommt.

Das erste Frühstück war das übliche, zum zweiten gab es heute lecker Nudelsuppe, schön gewürzt mit viel Nudeln und Gemüse.

Tauchtechnisch war der MorgenTG an einem Platz welcher „hard to find rock“ heisst, der liegt mitten im Blauwasser und es hatte dort ca 1 Knoten Strömung, also schnell runter und den Riffhaken ausgepackt. Allerdings war Anfangs ausser ein paar kleinen Weisspitzenriffhaien und Makrelen nicht wirklich spannendes mit dabei, später kamen dann 3 doch etwas größere Graue Riffhaie mit dazu, und ein Delphin, welcher leider nur ganz weit oben als Schatten zu sehen war.

Reichlich Mittagessen, Gemüsesuppe (ich ernähre mich fast zu gesund hier), Reis, Bandnudeln (eine Art Goreng), Hühnchen nach Balinesischer Art, Fisch mit Tomaten Salsa, verschiedene Gmüse, gebackenen Mais, Grüner Salat, eine Art Schinken und Käse.

Der Nachmittagstauchgang war eher ein Reinfall, obwohl der Guide (angeblich) die Strömung gecheckt hat ging es erst mal satt dagegen, ohne das aber irgendwas nennenswertes zu sehen war. Als ich mich dann nur noch mit einer Hand übers Riffdach ziehen konnte – und die Guides weit vorne waren – habe ich mir gedacht A-Lecken, losgelassen und mich mit der Strömung treiben lassen. Bin doch nicht hier um gegen eine Strömung von einem knappen Knoten anzukämpfen. War somit bisher mein kürzester Tauchgang, 17 Minuten …

Auf der Rückfahrt waren dann ein paar Delphine vom Tenderboot aus zu sehen, und jetzt stille ich meinen Frust mit gebackener Banane mit Honig.

Der NachtTG war dann wieder sehr schön, mini Krebse und eine ganze Familie von Geisterpfeifenfischen. Ganz zum Schluß noch ein riesiger Marble-Ray, allerdings war der zu weit weg …

Das Abendessen war dann quasi Italienischer Abend mit Tomatensuppe, Knoblauchbrot, Spaghetti wahlweise mit Hackfleisch oder Carbonara, Lasagne, Gemüse und grüner Salat sowie extra schwarz und grüne Oliven.

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