Vierter Tag – Cheng Ho

Kurz vor 6 Uhr morgens, Licht fällt durch das Bullauge in der Kabine und ich bin wach. Was solls, dann stehen wir halt mal auf, schnuppern Morgenluft und schauen uns an wie die Sonne über den Inselchen langsam aufgeht. Diesmal habe ich schon von 23 Uhr an durchgeschlafen, langsam gewöhne ich mich an die Geräusche. Was aber nicht heisst daß ich nicht müde bin 🙂

Das Boot fährt gerade noch mit so ca 12 km/h in Richtung Komodo, wo wir heute morgen im Nationalpark auf Rinca Island umsehen um uns den Komodo Waran mal aus der Nähe anzusehen. Wenn ich schon mal in der Gegend bin, dann will ich den auch live sehen.

N: -8.62798° O:119.71074° – Handyempfang …

Rinca Island – die Sonne brennt schon um 08.00 morgens runter, somit war ich Komodo Dragons guggen, welche – oh wunder – alle in der Nähe der Parkwächter Hütten zu finden waren. Nein die werden nur durch den Geruch der Küche angelockt, zu Fressen bekommen die nichts …

Dann waren auch noch ein paar Filmcrews unterwegs, jetzt weiss ich auch wie diese „Tierfilme“ zustande kommen, 2 Kameraleute, einer am PC, 3-4 Einheimische welche die Tiere aus dem Busch treiben, andere die mit Steinen nach den Viechern werden damit diese sich auch bewegen …

Wir sind dann eine gute Stunde über die Insel gelaufen, Bergauf Bergab, 2 Fliegende Kakadus und einige Affen gesehen, somit hatte ich meinen Morgensport

Zurück am Boot erstmal zweites Frühstück – diesmal Nasi Goreng mit Ei, sehr lecker.

Der nächste Tauchgang war ein schöner Muck Dive, somit viel Kleinzeugs wie Geisterpfeifenfisch, schwarzer Frogfisch, Mantaschrimp und Arrowhead Krabbe in weiss.

Mittagbuffet war diesmal kalt (ausser der Suppe) und es gab Spinatsuppe, Kartoffelsalat, Nudelsalat, Eiersalat, Hühnchen in Sojasauce, Thunfischsalat, grüner Salat und als Nachtisch Früchtesalat mit einer Soße aus Mayonaise – was wirklich sehr seltsam schmeckt.

Dritter Tauchgang direkt vor der Insel Komodo. N: -8.60551°, O: 119.52483° (auch kein Handyempfang)

Das Wasser ist „kalt“ nur 26 Grad. War zu spüren, allerdings meinte der Guide das es letztes Jahr zu dieser Zeit nur 23° hatte. Kommt daher, das dies die Südseite ist und hier die kalte Strömung ungeschützt aufs Land treffen kann. Zu sehen gab es nichts spekatuläres, eine Nackschnecke welche ich noch nicht kannte und das war dann schon. Die Sicht war auch relativ schlecht – so um die maximal 15 Meter.

Nachmittagssnack – Muffins und geröstete Cashewkerne.

Nachttauchgang – sehr viel Kleinzeug und Schnecken mit Haus welche sich verbuddeln wenn sie länger im Licht sind

Zum Abendessen gab es Gemüsesuppe mit Ei drinnen, Reis, Nudel Goreng, Fisch süß sauer, Broklli mit Rindfleischstreifen, Wasserspinat und eine sehr experimentelle Nachspeise – Banane mit geriebenen Käse oben drüber und leicht mit Schokosauce.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert